SONDERSCHAU
kunst.wirt.schaft
Elisabethstrasse 14
8010 Graz
Tel: +43/316/325225


Die SONDERSCHAU ist ein Querschnitt von Relikten künstlerischer Zusammenarbeit.

Parallel dazu entstehen multiple grafische Kunstwerke (verschenkte Kunst) im Format A6, die als Aufkleber multifunktionell im Raum auftauchen.

Kžnstlerinnen:
DIVANOVA
anita.a.m–rth
Karl Gruenling
Erwin Posarnig


Bisherige kooperative Zusammenarbeiten:
Karl Grünling: 'Sekundenaktionen' im Rahmen der permanent - temporären Stadtskulptur von KUNST://ABSEITS VOM NETZ, 2003, LINIE 4 Graz KÖLN zu Graz Performances
DIVANOVA, Anita Mörth: [unkown???] im Rahmen von MIGRATION/KAVN
steirischer herbst 2003
Karl Grünling, Anita Mörth, DIVANOVA, Erwin Posarnig:
AKTIONSGRUPPE WEISSES BETT
Karl Grünling, anita a. mörth, DIVANOVA, Erwin Posarnig:
AKTIONSGRUPPE GRAZ:\>format BERLIN:
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Projekt "sicher?" 1992 bis xxxx
Das Projekt wurde von Erwin Posarnig 1992 begonnen und untersucht die gesellschaftliche Zustände dieses Begriffes mit den Mitteln künstlerisch-wissenschaftlicher Ausdrucksformen. Aus dieser Fragestellung heraus entwickelten sich die Interventionen von KUNST://ABSEITS VOM NETZ in gesellschaftlichen Spiegelräumen einer anderen oft erzwungenen Lebensform im Umfeld einer Gesellschaft für die der Begriff SICHER als neuer philosophischer Anknüpfungspunkt existiert. 1996 Konzeption und Realisation vom Projekt: ABSEITS VOM NETZ, Dez. 1996 Einreichung zum Wettbewerb "STRÖMUNG", STEWEAG, 30.4.1997 Einreichung beim Bundekurator Dr. Wolfgang Zinggl, Idee, Konzept und künstlerische Leitung, Erwin Posarnig, Realisierungen mit Bernhard Wolf 1997 - 2001, Einladung zur Mitarbeit im Juni 1997 Veronika Dreier (Grafikerin) - Mitarbeit bis Ende 1998, 7. Nov. 1997: Gržndung von KUNST://ABSEITS VOM NETZ, (KAVN) Künstlerische-, politische-, mediale-, soziale-, architektonische Interventionen,
Interventionistische Projekte seit 1996
ABSEITS VOM NETZ, KAVNDORF, DAS VERGESSENE DORF, WARTEZIMMER 2000, MULTIMEDIACLASS Odzak, COMMUNICATIONCENTER - FREE ACADEMY FOR YOUTH, St. Petersburg, PERMANENT-TEMPORŸRE STADTSKULPTUR international vernetztes Interventionsprojekt, BEDROHTE ZONE, ILLEGALE INTERVENTIONEN, INTERVENTION IST NICHT GLEICH INTERVENTION, KUNST MISCHT SICH EIN, BITT- und DANKPÖLSTER ...


MIGRATION 2003
"Gerichtlich gepfändet", diese Wortgruppe auf dem "gepfändet"-Siegel ist oft der erste Schritt zur sozialen Migration. Diese Marke wird auf bewegliche Gegenstände von SchuldnerInnen per Gerichtsverfügung von ExekutorInnen angebracht. In diesem Feld arbeiten KünstlerInnen, mit unterschiedlichen Ausdrucksformen, an unterschiedlichen Orten in Graz, in so genannten "Überlebensräumen". Orte, an denen sich "Randgruppen" treffen und den Tag verbringen. Verfolgt und vertrieben von öffentlichen und privaten Organen.
"Juridically distrained", as text written on the official "distrained"-seal, often marks the first step of migration. These markers are put upon movable materials or mobiliar of debters by official îexecutorsî. Artists, with different styles of expression, within different districts in Graz, are working in so called "survival zones". Places, in which fringe groups make their days. Persecuted and dispelled by public and private organs.

[unknown???]
einen aufbruch im rahmen des projektes migration von KAVN. drei in graz lebende künstlerinnen [unkown???] in einem haus im umbrechen vor dem abbrechen. brechen sie mit. brechen sie mit der kunst. brechen sie mit uns. und mit sich selbst. aufzeigen und her(z)zeigen. werkschau und weltschau. underground und playground. inter - intra - extra - mono und multi - trans - hyper - prodisziplinär und weiß göttin was noch. egozentrik als überlebenstrategie im pluralismus.

AKTIONSGRUPPE GRAZ:\>format BERLIN:
vom 24.8.-4.9.2004 gastierte das grazer künstlerinnenkollektiv AKTIONSGRUPPE GRAZ:\>format BERLIN in der berliner gropiusstadt, der plattenbau-schlafstadt des ehemaligen westens*. auf einladung von schuhmacher&jonas untersuchten erstmals grazer künstlerinnen formatierungen öffentlich-privater interaktionen einer grosstadt im kontext einer geschichtsbewussten stadtreportage und mittels perfomance im öffentlichen raum. in einer prozessualen annäherung an bevölkerung und kiez enstand eine formatvorlage für zuzüglerinnen, eine neue landkarte für menschen die sich neu formatieren, umziehen und zuziehen, die dem gemeinschaftzentrum gropiusstadt zur verfügung gestellt wurde. eine formatierungsperformance im öffentlichen raum beschäftigte sich mit den mannigfaltigen aspekten der "glatze", des kahlkopfes als form der körperlichen neuformatierung und stigmatisierung. 3000 künstlerische multiple (aufkleber) erfreuten als gastgeschenk und formatieren noch heute den berliner stadtraum und diverse kunsträume. die AKTIONSGRUPPE GRAZ:\>format BERLIN hat graz performiert und berlin formatiert. eine webdokumentation des projektes, sowie infomationen zur aktionsgruppe finden sich unter http://artistprotectionsystem.net.
* der bauhaus-gründer, namensgeber und architekt walter gropius manifestierte sich hier jedoch lediglich mit einem bauwerk

künstlerinnen:
DIVANOVA, karl grünling, anita a. mörth, erwin posarnig

2004
un-art-ig